Lock Down Load

Eine Ausstellung im virtuellen Raum

Der Stillstand bzw. weltweite Lock Down verändert zur Zeit unser aller Leben. Digitalisierte Kommunikations- und Unterhaltungsmedien helfen aktuell dabei den Alltag etwas zu bewältigen. Dabei gewinnen sie immer mehr an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund haben die Fotokünstler Max Füllbier und Florian Albrecht-Schoeck einen frei begehbaren, virtuellen dreidimensionalen Ausstellungsraum entwickelt. Dieser Raum erweitert sich regelmäßig mit künstlerischen Arbeiten, Positionen und Räumen im wöchentlichen Turnus.

Die Ausstellung startet mit Fotografien von Max Füllbier und Florian Albrecht-Schoeck. Beide Fotografen verbindet die Unmittelbarkeit mit Hilfe von scheinbar alltäglichen Situationen und Szenarien, welche sie in ihrer urbanen Umgebung fotografieren, auf komplexe gesellschaftliche und politische Themen aufmerksam zu machen.

Weitere Informationen: Lock Down Load

Online Ausstellung

Das Konvolut – Ein virtueller Experimentalraum

Nach langer Entwicklungszeit ist der Ausstellungs- und Experimentalraum „Das Konvolut“ online unter www.daskonvolut.de erreichbar. Künstler*innen machen sich nun ans Werk um die noch leeren Wände mit Ihren Werken zu füllen.

Der dreidimensionale Ausstellungsraum wird sich im Laufe der Zeit immer weiter vergrößern und den Bildwelten der Künstler*innen anpassen. Wer Teil des Projektes werden möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Weitere Informationen finden sich auf der Projektwebseite und dem projektbegleitenden Instagram Profil: @das_konvolut

Folkwang Finale ’19

Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung präsentieren ihre Abschlussarbeiten

Visual: Kai Behrendt

Vom 27. September bis 06. Oktober 2019 im SANAA-Gebäude auf dem Folkwang Campus Welterbe Zollverein, Eröffnung am Donnerstag, den 26. September, um 19.30 Uhr

Endspurt zum Semesterende: Im Folkwang Finale zeigen die diesjährigen Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Gestaltung der Folkwang Universität der Künste ihre Bachelor- und Master-Abschlussarbeiten und gewähren damit spannende Einblicke in die große Vielfalt ihrer Studiengänge.

Insgesamt nehmen rund 70 Studierende am Folkwang Finale teil.

Die interessierte Öffentlichkeit kann sich bei freiem Eintritt auf Arbeiten aus den Fachgruppen Fotografie, Industrial Design, Kommunikationsdesign sowie aus dem Graduate Programm Heterotopia freuen. Die Bandbreite reicht von Fotografien, Videos, Zeichnungen, Objekten und Installationen bis hin zu graphischen Positionen und Software-Entwicklungen. Inhaltlich setzen sich die Gestalterinnen und Gestalter unter anderem mit der Zukunft der Mobilität und des gesellschaftlichen Miteinanders, aber auch mit Themen wie Gesundheit, Stadtentwicklung und Wohnen auseinander.

Stopover

Mit der Ausstellung Stopover geben Fotografie-Studierende der Folkwang Universität der Künste vom 25. Januar bis zum 24. Februar 2019 Einblicke in ihre fotografischen Arbeitsprozesse. 

Vom 25. Januar bis zum 24. Februar 2019 geben Folkwang-Studierende des Master-Programms Photography Studies mit der Ausstellung Stopover im UG des Museum Folkwang zum vierten Mal Einblicke in ihre aktuellen Arbeiten. Gezeigt werden junge künstlerische Projekte aus dem Bereich Fotografie, bei denen es sich explizit nicht um Abschlussarbeiten handelt. Zu sehen ist ein „Stopover“ inmitten der andauernden Auseinandersetzung mit dem Medium Fotografie und den jeweiligen künstlerischen Prozessen – von der intensiven Beschäftigung mit einem spezifischen Thema bis zur Bildfindung. So präsentieren die Ausstellenden Sofia Barajas, Tim Dechent, Max Füllbier, Patrick Möckesch, Michael Paul Romstöck, Franziska Schrödinger und Bahram Shabani fotografische Arbeiten ihres dritten Studiensemesters. Unterstützt werden sie durch Studierende des Masters Photography Studies and Research, deren textbasierte sowie organisatorische Beiträge das Projekt ergänzen.

Sofia Barajas thematisiert in ihrer Arbeit Hier Bei Mir das Ankommen in einem anderen Land und einer anderen Kultur. Sie visualisiert das Fremdsein, das Sich-Einrichten und die individuelle Aneignung neuer Lebensräume. In seiner fotografischen Arbeit Marie spielt Bahram Shabani mit zweierlei Realitäten, zwei Bildwelten. Mit fotografischen Mitteln nähert er sich Werbetafeln, auf denen Frauen in meist lächelnder Manier in die Kamera blicken und lenkt den Blick auf die Besucher*innen zurück. Franziska Schrödinger beschäftigt sich in ihrer Arbeit Die Beharrlichkeit der Maßnahmen mit den vielfältigen Anpassungen an den Klimawandel. Michael Paul Romstöck befasst sich in Hochs und Tiefs mit einem ähnlich abstrakten Faszinosum, dem Wetter. Aber anders als in alltäglichen Gesprächen fragt er nicht, wie das Wetter wird, sondern was das Wetter ist. Patrick Möckesch macht die Supplementierung von Nahrungsmitteln zu seinem Thema. In seiner Arbeit Input visualisiert er die Entmaterialisierung, die mit dem Konsum von Ersatzprodukten einhergeht. Die Frage nach der Darstellbarkeit des Unbekannten beschäftigt Tim Dechent und mündet in der Arbeit wir sind nicht allein. Darin beschäftigt er sich fotografisch mit der Suche, nicht mit dem Finden außerirdischen Lebens, mit der fortschreitenden Erforschung des Weltalls und der Begegnung mit dem eigenen Selbst.

In Das Konvolut präsentiert Max Füllbier eine Installation, die Betrachter*innen die Möglichkeit gibt, auf der Ebene virtueller Realität Räume und Bilder auf neue Weise zu erleben.

Das staunende Auge

Blickfeld Zollverein

Fotografien können dazu beitragen, sich in der Wirklichkeit zu orientieren, sie sich anzueignen und eine eigenständige Haltung zur Welt zu entwickeln. Sie machen Geschichte gegenwärtig und zeichnen aktuelle Veränderungen auf. Ihre narrativen Eigenschaften als serielle Bilder fordern gerade junge Menschen heraus, die fotografische Kamera als persönliches Ausdrucksmittel für visuelle Erzählungen zu nutzen. Das Gelände des UNESCO-Welterbes Zollverein und seine umliegenden Stadtteile stellen einen besonderen Ausgangspunkt für fotografische Erkundungen dar. Hier haben Jugendliche aus dem Essener Norden gemeinsam mit vier Studierenden aus dem Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste verschiedene fotografische Herangehensweisen erprobt und umgesetzt.

Gemeinsam heißt: selbstständiges Fotografieren angeleitet von Studierenden, Entwickeln und Vergrößern im professionellen Labor der Universität, Editieren und Präsentieren in Form von Treffen, gemeinsamen Rundgängen, Workshops und Kolloquien. Der Titel „Das staunende Auge“ zeigt die offene Haltung der Jugendlichen, das Gelände rund um die Zeche Zollverein neu zu sehen und der Geschichte dieses symbolträchtigen Ortes und seiner umliegenden Stadtteile nachzuspüren. Zugleich möchte er auf jene individuellen Sehweisen und die ebenso individuellen Zugänge zur Welt verweisen, die ihren Augen eigen sind. Die mit den Jugendlichen entwickelte Publikation präsentiert zur gleichnamigen Ausstellung erste Bildzusammenstellungen, Übermalungen von Fotografien, Collagen, Fotomagazine und collagierte Objekte. Geprägt von gegenseitigem Austausch und einer experimentellen künstlerischen Praxis sind sie das Ergebnis einer halbjährigen Zusammenarbeit.

Der Punkt an dem das Bild an das Reale rührt

Eine intermediale Ausstellung

Visual: Max Füllbier

Im Rahmen der Extraschicht 2018, die in diesem Jahr im Zeichen des Kohleausstiegs im Ruhrgebiet steht, zeigen Studierende und Lehrende der Folkwang Universität der Künste eine intermediale Ausstellung, die sich assoziativ mit dem Begriff „Kohle“ beschäftigt. Grundlage der Ausstellung bilden fotografische, grafische und auditive Prozesse. Die gezeigten Arbeiten spielen mit der Realität und stellen Überlegungen zu visuellen und klanglichen Schichtungen, Oberflächendarstellungen, Transformationen und zeitlichen Veränderungen an. Fotografische Aufzeichnungen, Videos, Zeichnungen, Objekte, elektronische Klänge und eine 3D-Raumsimulation werden zu einer medien- und raumübergreifenden Installation zusammengeführt.

Mitwirkende: Tabea Borchardt, Max Füllbier, Hella Schneider, Elke Seeger, Anna Traskalik (Bild) sowie Celso Machado, Thomas Neuhaus, Tim Pauli und Philip Popien (Klang)

Substance

Experimentelle Gestaltung der Folkwang Universität der Künste zu Gast im Museum Folkwang

Im Sinne des interdisziplinären Grundgedankens, den die Folkwang Universität der Künste verfolgt, experimentieren die Studierenden hier gemeinsam mit den unterschiedlichsten Themen, Medien, Werkstoffen und künstlerischen Strategien. Die Studierenden entscheiden in einem offen angelegten künstlerischen Prozess selbst, welchen Weg sie einschlagen und machen es vom Verlauf ihrer Experimente abhängig, ob daraus Produkte, anwendungsorientierte Spekulationen, poetische Gegenstände oder aber Skulpturen, Objekte, Bilder und Installationen im Sinne autonomer künstlerischer Arbeiten entstehen. So sind in dieser Ausstellung zum Beispiel skulptural-archaische Sitzobjekte von Dimitrij Haak (Industrial Design) zu sehen, deren Form aus den Charaktermerkmalen von Familienmitgliedern abgeleitet wurden. Also form follows family statt function? In Fotografien, in denen sich Ana Becher (Kommunikationsdesign) selbst inszeniert, nimmt sie den Beauty-Wahn schelmisch-melancholisch aufs Korn. Melina Lilienfeldt-Karstner, Max Füllbier und Alexander Scholle (Studiengang Fotografie) belauschen als Team die Welt der Amateur-Funker und suchen dafür die besten Empfangspositionen, und seien sie noch so entlegen, im Gepäck stets die 11-Meter-Antenne. Viele weitere Arbeiten spiegeln die Bandbreite und den Einfallsreichtum der Studierenden.

Video zur Ausstellungssituation im Museum Folkwang: QSO

Folkwang Finale ’17

Jahresausstellung des Fachbereichs Gestaltung vom 29. September bis 7. Oktober 2017 am Campus Welterbe Zollverein

Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2017/18 ist es wieder soweit: Der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste lädt von Freitag, 29. September, bis Samstag, 7. Oktober, zum Folkwang Finale. Auf drei Etagen im SANAA-Gebäude am Campus Welterbe Zollverein zeigen AbsolventInnen ihre Abschlussarbeiten aus den Studienprogrammen Fotografie, Industrial Design und Kommunikationsdesign sowie dem Graduate Programm Gestaltung Heterotopia. Die Jahresausstellung der Folkwang Gestalterinnen und Gestalter umfasst Fotografien, Möbel, Materialentwicklungen, experimentelle bildnerische Auseinandersetzungen und vieles mehr.

X-Dualismen

Gruppenausstellung auf dem f2-Fotofestival in Dortmund

Grenzen überschreiten bedeutet, aus seiner Komfortzone heraus zu treten. Jedoch sollten wir eine Grenzüberschreitung als Chance sehen, über unseren Horizont, einen von Gesellschaft und Umfeld auferlegten Tellerrand hinaus zu blicken, um etwas Neues zu erschaffen. Eine Idee, einen Gedanken, ein Gefühl. Das Streben nach Grenzenlosigkeit ist das Streben nach Freiheit. Wenn wir frei sind, steht uns alles offen. Es gibt dann keine Grenzen mehr. Es gab sie nie.

Denn ‚Grenze’ ist nur ein Wort, welches vielfach interpretiert werden kann. Das wird auch hier, in der Ausstellung ‚X Dualismen’ im Projektspeicher ‚Export 33’, deutlich: Zehn Menschen, die gemeinsam an der Folkwang Universität der Künste studieren, aus ähnlichen Kreisen stammen und doch völlig verschiedene Interpretationen der gegebenen Thematik ‚Grenzen’ darbieten.Im Rahmen des f2 Fotofestivals Dortmund, welches vom 22.06. bis 16.07. in Dortmund stattfindet, zeigen wir unsere Ausstellung ‚X-Dualismen‘ im Projektspeicher/Export33.

Mitwirkende: Tabea Borchardt, Max Füllbier, Charlotte Hock, Melina Lilienfeldt, Rebecca Racine Ramershoven, Alexander Scholle, Maximilian Schulz, Johanna Senger, Janik Weu, Lidong Zhao.

Was uns so herumtreibt

EvK Herne stellt Folkwang-Fotoarbeiten aus

Nach Malerei und keramischer Plastik eröffnen Annegret Schrader und Edelgard Sprengel vom Herner Künstlerbund am 08. Januar mit einer weiteren Darstellungsform den Ausstellungsreigen für das Jahr 2016 im Evangelischen Krankenhaus Herne. Zu sehen sind Fotoarbeiten von Studierenden und Lehrenden der Folkwang Universität der Künste. Bei den Ausstellenden handelt es sich um eine Projektgruppe um Peter Lütkemeyer. Der gebürtige Wanne-Eickeler studierte Fotografie bei Prof. Alfons Clemens und Prof. Pan Walther. Seit 1974 ist er berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA) und seit 1982 Dozent für Fotografie an der Universität Duisburg-Essen und der Folkwang-Universität der Künste. Zu der Projektgruppe gehören neben Peter Lütkemeyer Adrian Bach, Tabea Borchardt, Marina Chigheliman, Luise Flügge, Max Füllbier, David Müller und Jenny Wegscheider.

Die Künstler setzen sich mit vorwiegend fotografischen Bildwelten, aber auch mit musikalischen Klangbildern auseinander. Daraus resultierten ganz eigene Formen der Bildgestaltung. Begegnungen, Entdecktes, Gefundenes, Beiläufiges, Zufälliges, Experimentelles oder Konzeptionelles finden ihren Raum in der Ausstellung. Der Projektgruppe ist es gelungen, frei von Konventionen eine musikalische Erfahrungsmöglichkeit zu finden, die eine sinnvolle Erweiterung des Erfahrungsfeldes bedeutet. Dafür haben die Ausstellenden das „Freie Percussive Ensemble“ gegründet, das auf herkömmlichen Musikinstrumenten aber auch mit Alltagsgegenständen Klangbilder erzeugt. Die Ausstellungseröffnung ist um 18 Uhr. Eine Einführung bieten Luise Flügge und Peter Lütkemeyer. Das „Freie Percussive Ensemble“, das den musikalischen Part bestreitet, wird zusätzlich unterstützt durch Simon Dickkopf, Christin Heinze und Annegret Schrader.

Die Fotoarbeiten unter dem Titel „Was uns so herumtreibt“ werden bis Mitte Mai 2016 im Kapellenbereich des EvK Herne zu sehen sein.