Pilgrimage

Bachelorarbeit im Fach Fotografie an der Folkwang Universität der Künste

In seiner Arbeit „Pilgrimage“, die im Verlauf von drei Jahren entstand, untersucht Max Füllbier mittels Fotografie und Installation die Thematik des Menschen in der Landschaft, sowie verschiedene Landschaftsbegriffe und stellt sie in einen künstlerischen Dialog miteinander. Die Wechselwirkung zwischen Mensch und Landschaft zeigt sich nirgends besser als auf Wanderschaft. Verschiedenste Beweggründe führen Menschen aus aller Welt auf gemeinsame Pfade oder allein in die Natur. Der Begriff der Landschaft ist bei heutiger Betrachtung sehr wandelbar. Für den Einen ist sie der Blick von einem Aussichtspunkt, für den Anderen steckt sie in der Betrachtung einer urbanen Kulisse. Es stellt sich die Frage, wann Land zu Landschaft wird und wie sich der Mensch mit ihr verhält. Die Ausstellungssituation versetzt den Betrachter in die Rolle des Reisenden. Für die Arbeit wanderte Max Füllbier zwischen 2016 und 2018 auf Pilgerwegen in Spanien, Deutschland, Norwegen und Schweden.

Interview zur Arbeit auf Spiegel-Online

Ausgestellt

// Folkwang Finale ’17

Jahresausstellung des Fachbereichs Gestaltung vom 29. September bis 7. Oktober 2017 am Campus Welterbe Zollverein

Pünktlich zum Start des Wintersemesters 2017/18 ist es wieder soweit: Der Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste lädt von Freitag, 29. September, bis Samstag, 7. Oktober, zum Folkwang Finale. Auf drei Etagen im SANAA-Gebäude am Campus Welterbe Zollverein zeigen AbsolventInnen ihre Abschlussarbeiten aus den Studienprogrammen Fotografie, Industrial Design und Kommunikationsdesign sowie dem Graduate Programm Gestaltung Heterotopia. Die Jahresausstellung der Folkwang Gestalterinnen und Gestalter umfasst Fotografien, Möbel, Materialentwicklungen, experimentelle bildnerische Auseinandersetzungen und vieles mehr.

// X-Dualismen

Gruppenausstellung auf dem f2-Fotofestival in Dortmund

Grenzen überschreiten bedeutet, aus seiner Komfortzone heraus zu treten. Jedoch sollten wir eine Grenzüberschreitung als Chance sehen, über unseren Horizont, einen von Gesellschaft und Umfeld auferlegten Tellerrand hinaus zu blicken, um etwas Neues zu erschaffen. Eine Idee, einen Gedanken, ein Gefühl. Das Streben nach Grenzenlosigkeit ist das Streben nach Freiheit. Wenn wir frei sind, steht uns alles offen. Es gibt dann keine Grenzen mehr. Es gab sie nie.

Denn ‚Grenze’ ist nur ein Wort, welches vielfach interpretiert werden kann. Das wird auch hier, in der Ausstellung ‚X Dualismen’ im Projektspeicher ‚Export 33’, deutlich: Zehn Menschen, die gemeinsam an der Folkwang Universität der Künste studieren, aus ähnlichen Kreisen stammen und doch völlig verschiedene Interpretationen der gegebenen Thematik ‚Grenzen’ darbieten.Im Rahmen des f2 Fotofestivals Dortmund, welches vom 22.06. bis 16.07. in Dortmund stattfindet, zeigen wir unsere Ausstellung ‚X-Dualismen‘ im Projektspeicher/Export33.

Mitwirkende: Tabea Borchardt, Max Füllbier, Charlotte Hock, Melina Lilienfeldt, Rebecca Racine Ramershoven, Alexander Scholle, Maximilian Schulz, Johanna Senger, Janik Weu, Lidong Zhao.

// Was uns so herumtreibt

EvK Herne stellt Folkwang-Fotoarbeiten aus

Nach Malerei und keramischer Plastik eröffnen Annegret Schrader und Edelgard Sprengel vom Herner Künstlerbund am 08. Januar mit einer weiteren Darstellungsform den Ausstellungsreigen für das Jahr 2016 im Evangelischen Krankenhaus Herne. Zu sehen sind Fotoarbeiten von Studierenden und Lehrenden der Folkwang Universität der Künste. Bei den Ausstellenden handelt es sich um eine Projektgruppe um Peter Lütkemeyer. Der gebürtige Wanne-Eickeler studierte Fotografie bei Prof. Alfons Clemens und Prof. Pan Walther. Seit 1974 ist er berufenes Mitglied der Deutschen Fotografischen Akademie (DFA) und seit 1982 Dozent für Fotografie an der Universität Duisburg-Essen und der Folkwang-Universität der Künste. Zu der Projektgruppe gehören neben Peter Lütkemeyer Adrian Bach, Tabea Borchardt, Marina Chigheliman, Luise Flügge, Max Füllbier, David Müller und Jenny Wegscheider. Die Künstler setzen sich mit vorwiegend fotografischen Bildwelten, aber auch mit musikalischen Klangbildern auseinander. Daraus resultierten ganz eigene Formen der Bildgestaltung. Begegnungen, Entdecktes, Gefundenes, Beiläufiges, Zufälliges, Experimentelles oder Konzeptionelles finden ihren Raum in der Ausstellung. Der Projektgruppe ist es gelungen, frei von Konventionen eine musikalische Erfahrungsmöglichkeit zu finden, die eine sinnvolle Erweiterung des Erfahrungsfeldes bedeutet. Dafür haben die Ausstellenden das „Freie Percussive Ensemble“ gegründet, das auf herkömmlichen Musikinstrumenten aber auch mit Alltagsgegenständen Klangbilder erzeugt. Die Ausstellungseröffnung ist um 18 Uhr. Eine Einführung bieten Luise Flügge und Peter Lütkemeyer. Das „Freie Percussive Ensemble“, das den musikalischen Part bestreitet, wird zusätzlich unterstützt durch Simon Dickkopf, Christin Heinze und Annegret Schrader.

Die Fotoarbeiten unter dem Titel „Was uns so herumtreibt“ werden bis Mitte Mai 2016 im Kapellenbereich des EvK Herne zu sehen sein.

Ausgezeichnet

// Deutscher Jugendfotopreis

Auszüge der Arbeit „Pilgrimage“ sind mit dem Deutschen Jugendfotopreis 2016 ausgezeichnet worden.

Publiziert

// Zoom ’16

Auszüge der Arbeit „Pilgrimage“ sind im Buch „Zoom’16“ unter der ISBN 978-3-86736-383-9 publiziert worden.