Transformation

Zusammenstellung von Bildsynthesen der Jahre 2018 bis 2020

Tatsächlich haben wir die eigentümliche Fähigkeit, zu abstrahieren. Wir können uns (mehr oder weniger) aus unserem Lebensraum hinausziehen und anderswohin versetzen.

Flusser, Vilém (1991): Räume. In: Dünne, Jörg / Günzel, Stephan (Hg.) (2006): Raumtheorie. Grundlagentexte aus Philosophie und Kulturwissenschaften. Suhrkamp: Frankfurt/Main, S. 274.

Wenn wir uns nicht im Raum bewegen könnten, wenn unsere Sinne nicht in den Kreis von Motorik, Kognition und Gedächtnis eingebunden wären, dann könnten wir weder sehen noch hören noch denken- in jeder Wirklichkeit, auch in jeder virtuellen.

Schmidt, Siegfried (1995): Cyber als Oikos. In: Buschkühle, Carl-Peter (Hg.) (2007): Die Welt als Spiel. Athena Verlag, S. 70.

Die künstliche Wirklichkeit bildet sinnbildlich gesprochen einen virtuellen Raum innerhalb der tatsächlichen Lebenswelt des Menschen.

Wesener, Stefan (2004): Spielen in virtuellen Welten. (Hg.) (2004):
VS Verlag, S. 41.

Heute ist die Welt in den virtuellen Raum explodiert, der keine Grenzen kennt, ein Möglichkeitsraum ist, der sich beständig neu hervorbringt.

Von Borries, Friedrich (2016): Weltentwerfen. (Hg.) (2016): Suhrkamp Verlag, S. 120.